Merlin Reichart

*1991 in München

Das neuartige Forschungsgebiet der Pflanzenneurobiologie behandelt die Wahrnehmung von Pflanzen, ihre Reaktion auf Signale und ihre Kommunikation. Merlin Reicharts (*1991 in München, Deutschland) „Motion-Detector-Tree“ erscheint wie ein Terminator der Pflanzenwelt – mit Ästen aus Stahl, Bewegungsmeldern statt Blättern, einer dystopischen Welt entsprungen. Tritt man näher, beginnt der Baum zu ticken. Bei vielen Personen wird das Ticken zum Rauschen. Es scheint als wolle der Baum darauf hinweisen, dass er uns genauso wahrnimmt wie wir ihn – ein Memento mori in Zeiten des Klimawandels.

Ausstellungen und Kunstmessen

2024:

Touching grass is not enough, Kunstverein Gastgarten e.V., Hamburg, Germany

Place to be, Kunstlabor 2, München, Germany

2023:

#OrangeTheWorld, Galerie Kellermann, Düsseldorf, Germany

Academy Selection, Galerie Kellermann, Düsseldorf, Germany

Positions Berlin Art Fair, Galerie Kellermann, Berlin, Germany

2022:

Die Alltäglichkeit des Untergangs, Graduiertenausstellung, Galerie der HfBK Hamburg, Germany

Selbst & Zweck, ICAT Hamburg, Germany

No Escape Room, MS Stubnitz, Hamburg, Germany

2021:

Dauerausstellung, Kunstlabor 2, München, Germany

Conditions of a Necessety, Kunsthalle Baden-Baden, Germany

And Now, Baumwollspinnerei, Leipzig, Germany

Die Digitale, Weltkunstzimmer, Düsseldorf, Germany

Lift on Lift off, Mundhalle, Hamburg, Germany

2020:

Always Together-Mostly Happy, Godsbanen, Aarhus, Denmark

2019:

Art Berlin, Galerie Conradi, Berlin, Germany

Hiscox Kunstpreis, HfBK Hamburg, Germany

2018:

SKIP INTRO, Golden Pudel Club, Hamburg, Germany

Stipendien

2020:

Erasmus Stipendium und Austauschsemester ERG, Brüssel, Berlgium

Biography

Merlin Reichart (*1991) studierte Design, Malerei und zeitbezogene Medien an der HFBK Hamburg und schloss den Master of Fine Arts im Sommer 2022 ab. In seiner Kunst verarbeitet er Beobachtungen gegenwärtiger Dynamiken in unserer Gesellschaft und verleiht dadurch dem „kollektiven Unbewussten“ seine eigene und intuitive Form.

Aus Industriematerialien, wie Metall, Beton oder Kunststoff entstehen multimediale Wandobjekte, Skulpturen und Installationen. Oftmals werden diese durch Interaktivität oder zeitbasierte Elemente erweitert. Diese behandeln unter anderem folgende Thematiken: das Verhältnis zwischen Kultur und Natur, sowie mit Technologie, Kapitalismus, Internetkultur, Klimawandel und der Mentalität in Zeiten der unendlichen Krise.

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