Nicholas Mboya

2007 kam es nach den Parlamentswahlen in Kenia zu schweren Unruhen, ethnischen Morden und Vertreibungen. Mehr als 2000 Menschen starben und über 600000 wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Auch 15 Jahre später, bei den Wahlen 2022, ist die Erinnerung an dieses nationale Trauma noch sehr präsent. „Between Hope and Dispair“ zeigt die enge Verbindung von damals und heute.

Das Werk zeigt den schmalen Grat zwischen den Forderungen der Bürger:innen nach Veränderung, dem Kampf der Politiker:innen um Einfluss und der Gefahr der historischen Wiederholung. Menschen stehen Schlange, um ihre Stimme abzugeben, dahinter sieht man die Zeitungsartikel früherer Parlamentswahlen. Es entsteht ein Déjà-vu-Gefühl, in vielen Gesichtern zeigt sich Angst und Unsicherheit. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen.

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