Matilde Romagnoli

„Zweimal ich“ ist ein sehr persönliches Werk der Künstlerin: Einmal trägt sie sich selbst auf den Schultern und einmal sitzt sie auf ihren eigenen Schultern. Die Trägerin ist angestrengt. Auch wenn das Ziel der Träumerin fast über ihre Kräfte geht, bleibt sie aufrecht und trägt sie wo immer sie auch hin will. So zeigt das Werk den Zwiespalt von leichter künstlerischer Vision und harter Anstrengung bei der Realisierung.

Das doppelte Selbstporträt hat Matilde Romagnoli in der Kunstgießerei in München modelliert, der Guss stammt teilweise aus der Akademiegießerei und teilweise aus der Kunstgießerei München. Beide Orte haben für die Künstlerin eine besondere Bedeutung – Orte, an denen Sie die Bronzegießerei erlernen durfte und sich künstlerisch entfalten konnte.

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